Unsere Schwerpunkte

 

Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit:

 

Um die Eingewöhnungsphase der Kinder möglichst problemlos ablaufen zu lassen, ist eine langsame Eingewöhnung von größter Bedeutung. In der ersten Woche eines neuen Kindergartenjahres wird besonderes Augenmerk auf die Eingewöhnung der Kinder gelegt. Das Kind soll in der ersten Zeit nur wenige Stunden im Kindergarten verbringen um die Trennung von der Bezugsperson leichter überwinden zu lernen. Die Dauer der Eingewöhnungszeit ist vom Alter und der Individualität jedes Kindes abhängig. Für uns ist es auch wichtig, dass ihr Kind klare Strukturen, Regelmäßigkeiten und Rituale langsam kennen lernt. Wenn auch die Eltern ihrem Kind Sicherheit geben, dann wird es sich in der Umgebung des Kindergartens bald wohl fühlen. Die Beteiligung der Eltern in der Eingewöhnungszeit ist für uns sehr wichtig. In den ersten Wochen werden die Angebote im Bereich Musik, Bewegung, Bildnerisches Gestalten sehr kurzfristig vorbereitet, um spontan ganz auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.

 

Für den Anfang ist in erster Linie wichtig, dass eine Atmosphäre des Wohlfühlens geschaffen wird.

 

 

ICH MUSS

FREUNDE

FINDEN

UND

VIELE

DINGE

KENNENLERNEN

Aus: „Der kleine Prinz“

 

 

Spiel:

 

Lernen geschieht im Spiel und Ihr Kind lernt durch sein Spiel. Deshalb steht das kindliche Spiel im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Es ist eine Form der Daseinsbewältigung, die das Kind zum Aufbau innerer Lebenssicherheit und zur Verarbeitung seiner Umwelterfahrung benötigt. In der Freispielzeit hat das Kind die Möglichkeit Spielmaterial, Partner, Regeln und Dauer seines Spiels selbst zu bestimmen. Durch entsprechende altersgerechte Spielmöglichkeiten werden die Fähigkeiten ihres Kindes geweckt.

Die adäquate Lernform in dieser Altersstufe ist das Spiel.

Für uns ist von größter Bedeutung, dass wir den Kindern ihrer Entwicklung entsprechendes, hochwertiges Spielmaterial anbieten.

 

 

„Lernen ist spielen, spielen ist lernen!“

 

 

Das freie Jausen-Buffet mit einem Angebot an abwechslungsreicher Jause:

 

Jede Familie bezahlt für ihr Kind einen kleinen Kostenbeitrag im Monat für die tägliche Kindergartenjause ein. Die Jause wird vom Kindergartenteam besorgt und beinhaltet Gemüse und Obst, Joghurt, Milch, Butter, Käse, Aufstriche, Brot und magere Wurst (einmal pro Woche).

 

Vorteile des Jausen-Buffets:

 

·       Jeweils drei Kinder gestalten gemeinsam mit uns das Jausenbuffet.

·       Die Kinder erreichen dadurch eine Selbstständigkeit beim Gemüse und Obst putzen, beim Schneiden, beim Belegen der Brote und beim Einschenken der Getränke. Diese Tätigkeiten haben für die Kinder großen Aufforderungscharakter und helfen ihnen, selbständig und geschickt zu werden.

·       Die Kinder können selbst bestimmen wann, mit wem und wie viel sie essen.

·       Die Kinder erhalten eine ausgewogene Ernährung.

·       Eltern müssen sich nicht um die Jause ihres Kindes kümmern und sind dadurch entlastet.

·       Man hat keine Jausenreste in der Kindergartentasche.

·       Die Geburtstagsjause findet im selben Rahmen statt, nur wir am Vortag der Geburtstagsfeier noch zusätzlich ein Kuchen für die gesamte Gruppe mit den Geburtstagskindern gebacken.

 

 

Religiöse Erziehung:

 

Das Kind soll erfahren, dass religiöse Werte ein wesentlicher Bestandteil des Lebens sind.

Wir vermitteln Werte, Normen und Rituale als Orientierungshilfe zur Lebensbewältigung durch:

 

·       Stilleübungen

·       Achtung im Umgang mit der Schöpfung und dem Leben

·       Gemeinsame Festvorbereitung zu den kirchlichen Festen im Jahreslauf (Erntedank, Hl. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern)

·       Dazu passende biblische Geschichten und Gebete

Musik Erziehung:

 

Die Musik ist das älteste Kulturgut des Menschen, und vielleicht sogar älter als der Mensch. Vogelrufe sind beispielsweise eine ursprüngliche Form der Melodie. Geräusche, Klänge und Töne sind die Vorstufe der Musik.

Der Tanz entwickelte sich aus Alltagsbewegungen, Naturereignisse wurden und werden als Vorbild genommen und schenken Anregungen.

Die Natur zeigt sich ungehemmt - völlig losgelöst zu sein ist ein Urbedürfnis des Menschen. Kinder drücken dies motorisch aus, Jugendliche oft in ihrem auffälligen Verhalten, ihrer herausfordernden Art sich zu kleiden und sich zu frisieren. Ursprünglich waren Musik und Tanz Ausdrucksform und Lebensbewältigung für die Menschen. Auch jetzt haben Musik und Tanz in erster Linie die Funktion zu unterhalten, das Dasein zu erhellen, Sehnsüchte zu wecken und Hoffnung zu geben.

 

Spielen, sich bewegen, tanzen und singen bilden eine Einheit. Dies alles geschieht zuerst einmal aus Freude. Ich tanze, singe und spiele, weil ich glücklich bin. Genauso gut kann ich Tanz, Spiel und Musik einsetzen, um den Menschen ein positives Erlebnis zu schenken, und kann ihnen damit ein positives Lebensgefühl vermitteln.

 

Bei uns im Kindergarten ist es uns ein besonderes Anliegen, dass Musik in den Kindern weiter klingt, denn Musik prägt die menschliche Entwicklung auf vielfältige Art und Weise, und es wirkt sich besonders auf Kleinkinder positiv aus, wenn man mit ihnen viel, lustig und unkompliziert musiziert.

 

Der Auftrag der Musikerziehung an den Kindergarten lautet folgend:

 

Musikerziehung soll dem Wesen des Kindes entsprechen und Wege für ein späteres, musikalisch erfülltes Leben des Menschen aufzeigen.

 

Nachdem das Kindergartenalter eine Zeit ist, in der das „Zeitfenster“ im Gehirn für die musikalische Entwicklung sehr sensibel ist, ist es nahe liegend, im Kindergarten viele musikalische Akzente zu setzen.

 

Inhalte der Musikerziehung im Kindergarten:

 

·       Liederarbeitung

·       Klangerzeugung und Klanggestaltung durch Instrumente

·       Musikerziehung durch Bewegung (z. B. Tänze)

·       Hörerziehung

 

 

Bewegungserziehung:

 

Bewegung gilt in der modernen medizinischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Forschung als ein zentraler Schutzfaktor für unser Gesund-Sein. Das Körpergewicht bleibt normal, die Seele im Gleichgewicht. Sich gemeinsam im Spiel bewegen, lässt soziale Unterstützung erleben. Und im Sprichwort „Sich regen bringt Segen“ wird sogar eine spirituelle Komponente deutlich.

Bewegungsmangel dagegen ist ein Risikofaktor für Übergewicht, Diabetes und zahlreiche weitere Erkrankungen in der Jugend und im Erwachsenenalter.

Bewegung lässt Kinder ihren Körper spüren und erleben. Beim Gehen, Laufen, Stehen oder Springen für die eigenen Empfindungen achtsam zu sein, hat ein gutes Körperbewusstsein zur Folge. Unsere alltägliche Frage „Wie geht es dir?“, um das Befinden des Gegenübers zu erfahren, beinhaltet die körperliche Bewegungsdimension des Gehens! Gerade das moderne Leben unserer Kinder ohne viel Spiel-Raum drinnen oder draußen, die Verlockungen von Fernsehgeräten oder Computern und vieles mehr lassen eine gezielte Bewegungsförderung immer wichtiger werden.

Genau aus diesem Grund ist die Bewegungserziehung bei uns im Kindergarten ein zentraler Punkt.

Bewegung bietet viele Erfahrungen für die für die Gesamtentwicklung eines Kindes von großer Bedeutung sind.

Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, bieten wir vielfältige Bewegungsmöglichkeiten an:

 

·       Bewegung im Turnsaal (freie oder geführte Turneinheiten; Bewegungsbaustelle)

·       Bewegung im Garten oder Wald

·       Tanzspiele, Kreisspiele, Bewegungsspiele

·       Rhythmisch musikalische Erziehung: In der rhythmisch musikalischen Erziehung wird der motorische Bereich durch Aufgabenstellungen im Bereich des Sehens, Hörens und Tastens durch Partner- und Gruppenkommunikation erweitert und ergänzt.

 

 

Spracherziehung:

 

Sprechen, sich mitzuteilen und Gesprochenes zu verstehen ist Voraussetzung dafür schulische Leistungen im geforderten Maße erbringen zu können und soziale Kompetenzen im entsprechenden Maße erfüllen zu können. Im Kindergarten wird der sprachliche Bereich neben vielen Gesprächen, die in der Gruppe ohnedies stattfinden, auch gezielt durch das Angebot von Geschichten, Bilderbüchern, geführten Gesprächen, Gedichten, Fingerspielen und Theaterspielen gefördert.

 

 

 

Kreativitätserziehung:

 

„Jeder Mensch ist in seiner Anlage kreativ. Ob er es bleibt, hängt von der erziehenden Umgebung ab.

(Rudolf Seitz)

 

Bei der Kreativitätsförderung geht es vor allem um die FÖRDERUNG des sinnlichen Wahrnehmungsvermögens: zeichnen, malen, formen, Objekte bauen, Klänge erlauschen und erzeugen, Rhythmik und Bewegung/Gymnastik erfahren, beobachten üben, die kindliche Fantasie anregen, den Spieltrieb aktivieren, usw.

Wir versuchen kreative Prozesse der Kinder zu fördern, indem wir ihr ganzes Leben mit einbeziehen.

 

 

 

 

Vorbereitung auf die Schule:

 

Schulvorbereitung ist bei uns im Kindergarten in die tägliche pädagogische Arbeit eingebettet. Frei von Leistungsdruck ermöglichen wir unseren Kindern eine Vielfalt von Erfahrungen im körperlichen, geistigen, sprachlichen, emotionalen und sozialen Bereich.

Durch spezielle Angebote in Form von Spielen, Gesprächen, Werkarbeiten und kreativem Tun wird das Kind automatisch auf die Schule vorbereitet. Wir achten immer darauf, dass das Spiel des Kindes im Mittelpunkt steht.

 

 

„Die größte Kunst ist, den Kindern alles,

was sie tun oder lernen sollen,

zum Spiel zu machen.“

 

(John Locke)