Unser pädagogisches Konzept

 

 

Unser Ziel ist eine ganzheitliche Förderung Ihres Kindes in Hinblick auf die Fähigkeiten von:

 

Ich - Kompetenz meint, sich seiner selbst bewusst zu sein, den eigenen Kräften zu vertrauen, für sich selbst verantwortlich handeln zu können, Unabhängigkeit und Eigeninitiative zu entwickeln.

 

Soziale - Kompetenz meint, soziale Beziehungen aufzunehmen und zu gestalten, die von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung geprägt sind, soziale und gesellschaftliche Sachverhalte erfassen zu können, Verantwortung im Umgang mit anderen zu entwickeln.

 

Sachkompetenz meint, sich die sachlichen Lebensbereiche erschließen zu können und dabei urteils- und handlungsfähig zu werden, Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit zu entwickeln.

 

Lernmethodische Kompetenz meint ein Grundverständnis davon zu entwickeln, dass man lernt, was man und wie man lernt; die Fähigkeit, sich selbst Wissen und Können anzueignen; die Bereitschaft von anderen zu lernen.

 

Das Leben in unserem Kindergarten bietet den Kindern vielfältige Gelegenheiten, sich die Welt zu erschließen sowie sich das für ihre Entwicklung notwendige Wissen und Können anzueignen.

Das Zusammensein älterer und jüngerer Kinder, die alltäglichen Situationen im Tagesablauf, die verschiedenen Spiele, die gemeinsam geplanten Projekte und nicht zuletzt die Gestaltung der Räume bietet vielseitige Bildungsmöglichkeiten.

Die Förderung von Lernprozessen wird nicht bestimmt durch Vermittlung isolierter, nach Wissenschaftsbereichen oder nach Schulfächern gegliederter, aus dem Zusammenhang gerissener Inhalte, die als Angebote von Erwachsenen wie auf einer Einbahnstraße zu den Kindern transportiert werden.

Die Aneignung von Wissen und Können erfolgt durch Teilhabe am realen Leben, durch ein Lernen in für Kinder überschaubaren Sinnzusammenhängen, in denen Kinder selbst aktiv handeln können, in denen die Aneignung von Wissen und Können für sie einen Sinn und Bedeutung haben.

Vielfach ist nachgewiesen: Kinder eignen sich Wissen und Können an, wenn es für sie bedeutsam ist und wenn sie erleben, dass sie dadurch ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern.

 

Wir sehen die Bedeutsamkeit von Bildungsinhalten für kleine Kinder auf drei Ebenen.

 

Das Kind in seiner Welt:

Bedeutsam für das Kind ist das Leben in der Familie, bedeutsam sind die unmittelbare Wohnumgebung, aber auch weitere Erlebensbereiche, in denen die Kinder mit Erwachsenen etwas entdecken und lernen können.

 

Das Kind in der Kindergemeinschaft:

Bedeutsam sind die anderen Kinder, weil sie ähnliche Interessen und Bedürfnisse haben. Mit ihnen kann man vieles gemeinsam tun. Bedeutsam sind aber auch diejenigen, die andere Interessen und Bedürfnisse haben. Mit ihnen muss ausgehandelt werden, wie unterschiedliche Vorhaben und Interessen nebeneinander zum Zuge kommen oder miteinander verbunden werden können. Hier geht es um Freundschaften, Interessengemeinschaften, um Anerkennung und Abwertung, um Integration und Ausgrenzung. Es geht um den Umgang mit Konflikten, um Regeln, Normen und Werte, letztlich um Demokratie und Partizipation im Kindergarten.

 

Weltgeschehen im Erleben von Kindern:

Bedeutsam sind auch Erscheinungen und Ereignisse im Umfeld, in der Welt, auf die Kinder zwar keinen unmittelbaren Einfluss haben, die aber das Leben der Kinder direkt oder indirekt beeinflussen. Bedeutsam für das Kind sind Ereignisse, die seine innere Erlebniswelt ansprechen, die Spaß machen oder traurig stimmen, die Ärger oder Wut erzeugen, die freudige Neugier wecken oder Angst auslösen.

In unserer Kindergartengruppe kommt also eine Menge an Welterfahrung und Forschergeist zusammen, die Inhalte für Bildung in Hülle und Fülle bieten.

Das Betreuungsteam versucht täglich herauszufinden, was für die Kinder bedeutsam ist, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, wobei und wofür sie sich engagieren und auf welche Erfahrungen sie zurückgreifen, um sich die Welt zu erklären.

Danach richtet sich ein Großteil unseres Angebotes.